Herpes zoster ist nicht nur eine schmerzhafte Hauterkrankung. Daten aus 2025–2026, beim ACC 2026 bestätigt, zeigen dass VZV-Reaktivierung eine Entzündungskaskade mit messbaren kardiovaskulären Folgen auslöst. Der Impfstoff bietet Schutz weit über die blosse Zoster-Prävention hinaus.
Die Pivotstudie stammt aus Korea: über 1,27 Millionen Personen ab 50 Jahren, 6 Jahre beobachtet, im European Heart Journal veröffentlicht.[1]
Der Schutz wird über 8 Jahre beobachtet, mit einem Wirksamkeitsgipfel 2-3 Jahre nach der Impfung.
Beim ACC 2026 vorgestellte Daten bestätigen den Schutz von Shingrix® bei Patienten mit bestehender Herzerkrankung — signifikante Reduktion von Herzinfarkten, Schlaganfällen, Herzinsuffizienz und Tod im Jahr nach der Impfung.[2]
Eine Nature-Studie (Februar 2026) mit 65 800 Shingrix®-Geimpften vs. 263 200 Kontrollen zeigt, dass über 65-Jährige ein halb so hohes Demenzrisiko haben.[3]
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Ist die Herpes-Zoster-Impfung in der Schweiz empfohlen?
Das BAG empfiehlt Shingrix® (2 Dosen) für alle Personen ab 65 Jahren sowie ab 50 Jahren bei Immunsuppression. Zostavax® ist nicht mehr verfügbar.
Wie erhöht Herpes zoster das kardiovaskuläre Risiko?
VZV-Reaktivierung löst systemische Entzündung, Hyperkoagulabilität und Endothelschäden aus — was das gut dokumentierte erhöhte Risiko für Schlaganfall, Herzinfarkt und Herzinsuffizienz in den 12 Monaten nach einem Zoster-Anfall erklärt.
Gelten die kardiovaskulären Vorteile auch für Shingrix®?
Die koreanische Großstudie betraf Zostavax®. Beim ACC 2026 vorgestellte Daten bestätigen den Schutz von Shingrix® bei Herzpatienten. Die Nature-Studie (Februar 2026) zum Demenzrisiko betraf spezifisch Shingrix®.
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